Ehlers bezieht sich auf eine Studie, die kürzlich vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht wurde. Der DRV hat die Ergebnisse im Rahmen einer Online-Veranstaltung mit über 60 Unternehmensvertretern, Wissenschaftlern und Vertretern der Landwirtschaftsabteilung der US-Botschaft in Berlin diskutiert.
„Ich erwarte, dass die EU-Kommission, aber auch unsere nationalen Forschungsinstitute, rasch fundierte Folgenabschätzungen der Kommissionsvorschläge zur Diskussion stellen. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass die Maßnahmen zwar einen kleinen Beitrag zum so wichtigen Erhalt der biologischen Vielfalt leisten, als Folgen aber drohen steigende Kosten sowie Einkommensverluste in der EU – von einer Gefahr für die Ernährungssicherung in vielen Entwicklungsländern ganz zu schweigen“, sagt Ehlers. Der DRV fordert die Kommission deshalb auf, ihre Strategie und die vorgeschlagenen Maßnahmen zu überarbeiten. Dabei muss der gleichermaßen umweltgerechten wie effizienten Erzeugung von Nahrungsmitteln absolute Priorität eingeräumt werden. Ehlers: „Entscheidungen müssen auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen werden. Pauschale, rein politisch festgelegte Ziele bringen die Märkte ins Ungleichgewicht. Dies ist in der Vergangenheit noch immer schiefgegangen.“
Die kürzlich vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichte Studie finden sie hier.
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