Gründe für die Verspätung: die ausgeprägte Sommertrockenheit und die fehlenden Niederschläge. „Dadurch, dass die Rüben länger auf dem Feld standen, hoffen die rheinischen Rübenbauern bei einsetzenden Niederschlägen noch Ertragszuwachs generieren zu können“, so Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV). „Trotz der Trockenheit haben sich die Rüben allerdings insgesamt noch vergleichsweise gut entwickelt. Die Rübe ist eine Frucht, die Wetterextreme gut kompensieren kann. Allerdings werden die Erträge regional sehr unterschiedlich ausfallen.“ Auf schweren Böden werden laut Rheinischem Rübenbauerverband Erträge nah am langjährigen Durchschnitt von 80 t pro ha erwartet, auf sandigen Böden hingegen könnten es auch nur 40 t werden.
Für die Trockenheit könne niemand etwas, aber die politischen Rahmenbedingungen könne man beeinflussen, kritisieren die rheinischen Bauern und fordern ein Ende der Wettbewerbsverzerrungen durch gekoppelte Rübenbeihilfen in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten und ungleiche Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln.
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